Webradio und Livestream

Spezialtipp

Full Blast

Bild: SWR/Ziga Koritnik

Freitag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz

Full Blast

Peter Brötzmann zum 80. Geburtstag. Peter Brötzmann, Saxofonist

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke 10 Jahre Fukushima Seebeben, Tsunami und drei Kernschmelzen Von Katrin Erdmann Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima vor 10 Jahren schaute die ganze Welt nach Japan. Viel ist seitdem passiert, Städte wurden wiederaufgebaut, Schutzmauern errichtet, die Arbeiten in dem havarierten Kernkraftwerk von Fukushima fortgesetzt, die Exportbeschränkungen für viele Produkte größtenteils aufgehoben. Die Region Fukushima hat sich zu einem Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien, Wasserstoff und Robotik entwickelt. Doch nur wenige Menschen sind in ihre alte Heimat zurückgekehrt und die Politik setzt weiter auf Atomkraft.

Konzerttipp

Heute, 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Budapest String; Borbála Dobozy, Cembalo. Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonia B-Dur * Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert Nr. 7 g-Moll * Wilhelm Friedemann Bach: Sinfonia in F * Joseph Haydn: Cembalokonzert G-Dur * Michael Haydn: Symphonie in G (aufgenommen am 16. Juli 2016 im ehemaligen Marionettentheater des Schlosses Esterháza in Fertöd in Ungarn im Rahmen des "Haydn Festival 2016"). Präsentation: Gerhard Hafner Johann Sebastian Bach hatte zwanzig Kinder. Vier Söhne wurden, vom Vater ausgebildet, Komponisten und beschritten ganz unterschiedliche Wege. Auch der Bruder von Joseph Haydn, Michael war ein gefeierter Komponist seiner Tage. Bei einem Konzert im Rahmen des "Haydn Festival 2016" stellten die ungarische Cembalistin Borbála Dobozy und das Ensemble Budapest Strings Musik der beiden Haydn-Brüder Werken von Johann Sebastian Bach und dessen beiden Söhnen Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel gegenüber.

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Der Club der schönen Mütter Von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Regie: Judith Lorentz Mit: Britta Steffenhagen, Mira Partecke, Lea Draeger und Rubi Lorentz Komposition: Philipp Thimm Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 54"29 (Ursendung) Er ist zu prollig, zu laut und verdreht Männern und Kindern den Kopf: Seit Nico und seine einsilbige Tochter Shaleen in der Siedlung auftauchten, ist es vorbei mit dem ruhigen Alltag. Doch die Mütter wissen, sich zu wehren. "Die meisten hier haben Jobs, Familie, alle versuchen, irgendwie mit dem Arsch an die Wand zu kommen." Manu, Sina und Swetlana, drei Mütter um die 30, kennen ihr Viertel. Jeden Morgen treffen sie sich mit ihren Kindern am Spielplatz, Thermoskannen und Apfelschnitze im Gepäck. Doch Nicos Tod hatte niemand kommen sehen. Vor ein paar Monaten war er plötzlich aufgetaucht: ein Proll, über dessen Macho-Gehabe und Zuhälterkarre sich die Frauen angeregt amüsierten, und den die Männer umso mehr bewunderten, als er sich nicht für sie interessierte. Doch die Fragen blieben: Wo kam dieser Typ her, dessen schweren Atem man aus der Wohnung gegenüber ständig hörte? Womit verdiente er sein Geld? Und warum um alles in der Welt hatte er das Sorgerecht für Shaleen, seine verwahrloste sechsjährige Tochter? Auch sie blieb in ihren schmutzigen Prinzessinnenkleidchen ein Rätsel: Sobald sie an der Buddelkiste auftauchte, folgten alle Kinder ihren Anweisungen. Was hatte es mit diesen Feengeschichten auf sich, die sie den Kleinen ständig erzählte? Für den Club der schönen Mütter gab es nur eine Lösung: Sie mussten herausfinden, wer Nico war. Jetzt ist er tot. Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie sowie einer Ausbildung zum Schauspieler arbeitet er seit 1996 freiberuflich als Dramatiker und Librettist. Sarah Nemitz stammt aus dem Rheinland, wo sie Tanz, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studierte. Seit 2001 verbindet die beiden eine enge und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit: Sie sind zurzeit Deutschlands meistgespielte zeitgenössische Theaterautoren. Ihre Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und werden auf der ganzen Welt gespielt, u.a.: "Frau Müller muss weg", "Die Firma dankt" und "Richtfest". Deutschlandfunk Kultur produzierte zuletzt das Krimi-Hörspiel "Furor" (2018) nach dem gleichnamigen Theaterstück. Der Club der schönen Mütter

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Zukunft Wald

Potential für kommende Generationen (1). Gestaltung: Kim Cupal und Nikolaus Scholz Der Wald gilt für viele als Hoffnungsträger gegen den Klimawandel. Denn gesunde, bewirtschaftete Wälder dienen uns als CO2 Speicher und unterstützen mit einer Vielfalt an Bodenlebewesen die langfristige Bindung des Kohlenstoffs im Waldboden. Doch seine Stabilität und Widerstandskraft ist abhängig von einer artenreichen Fauna und Flora. Und gerade diese geht zunehmend verloren. Denn nach wie vor bestehen mehr als die Hälfte der österreichischen Wälder aus reinen Fichtenwäldern. Die zunehmende Trockenheit, der Borkenkäfer, die Windbrüche setzen den Monokulturen massiv zu, ebenso die Nonnen-Raupe, die bevorzugt Kiefer- und Föhrenwälder schädigt, sowie zahlreiche Pilze. Daher ist der Wald heute von Naturkatastrophen und Schädlingen in Mitleidenschaft gezogen und wohl selbst der größte Verlierer des Klimawandels. Von den heimischen Nadelbaumarten erscheint vielerorts noch die Kiefer als am besten gegen den Klimawandel gewappnet. Im Laubwald könnte währenddes die bislang regierende Buche von den Trauben- und Stieleichen überholt werden. Eine bislang unterschätzte Baumart, die sogar unter enormen Trockenstress nicht mit der Photosynthese aufhört und von der Schwäche der anderen profitiert. Eine Alternative, um klimastabile Wälder zu schaffen, bietet auch die Einführung bislang nicht heimischer Baumarten. Vor allem die Douglasie, die Küstentanne und Roteiche, vielleicht auch die Baumhasel und Esskastanie oder die türkische Tanne gelten als vielversprechend. Im Nationalpark Kalkalpen und zahlreichen anderen europäischen Schutzgebieten hat sich in den vergangenen Jahren die ?Tu Nichts" - Philosophie durchgesetzt: Von den 21.000 Hektar Nationalpark Kalkalpen sind aktuell rund 400 Hektar Naturwald - hier darf sich der Wald gänzlich ohne menschliches Eingreifen entfalten. Somit werden die Fichten ihrem sicheren Tod überlassen und zurück bleiben nur mehr skelettartige Monumente auf verödeten Flächen. Doch was auf den ersten Blick nach Wüste aussieht, ist der Anfang neuen Lebens. Junge Buchen, Tolkirschen, Türkenbundlilien und seltene Orchideenarten wie den Frauenschuh finden hier Licht und Platz, um zu gedeihen. Wie ist es um den Wald der Zukunft bestellt, und welche Wege beschreiten die Waldbesitzer und Förster, diese ökologische wie ökonomisch Ressource für die kommenden Generationen gesund zu erhalten?

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Töchter

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Lucy Fricke. Sie sind zerzaust, leben hart an der Absturzkante und saufen zu viel: zwei Frauen Anfang 40, beste Freundinnen, Berliner Großstadtpflanzen, die sich kreativ durchs Leben wurschteln. Was die beiden seit Ewigkeiten verbindet, ist ihr Vatertrauma: ihre Väter waren einfach nicht für sie da. Jetzt ist Marthas Vater Kurt schwer krebskrank und will seinem Leiden in der Schweiz ein Ende bereiten. Martha soll ihn auf dieser letzten Wegstrecke begleiten. Und so machen sich die beiden Freundinnen mit dem röchelnden, todgeweihten Kurt auf der Rückbank, auf den Weg. Es beginnt ein abenteuerlicher und herrlich komischer Road Trip. Mit Anneke Kim Sarnau (Betty), Alexandra Henkel (Martha), Peter Franke (Kurt), Martin Zylka (Hotelier), Susanne Hoffmann (Francesca), Katja Brügger (Wirtin), Emilio Castoldi (Polizist), Marc Zippel (Wirt), Wolf-Dietrich Sprenger (Ernesto). Technische Realisation: Christ

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